Alle Artikel mit dem Schlagwort: Einparken

Selbstlenkende Systeme

In modernen Fahrzeugen mit Einparkhilfe werden immer häufiger auch selbstlenkende Systeme eingebaut. Diese sogenannten Parklenkassistenten übernehmen beim Einparken die notwendigen Lenkmanöver vollständig. Die Einparkhilfe wird hierbei durch einen Elektromotor ergänzt, der die elektro-magnetische Servolenkung antreibt. Viele Systeme werden durch eine Rückfahrkamera ergänzt. Damit kann der Fahrer die Manöver auf dem Bildschirm nachverfolgen. Wie selbstlenkende Systeme funktionieren Das System muss vom Fahrer aktiviert werden. Wenn nun eine bestimmte Geschwindigkeit unterschritten wird, vermisst das System vermisst während der Vorbeifahrt die Parklücke. Das Ergebnis wird dem Fahrer angezeigt. Der Fahrer muss einen vorgegebenen Abstand zur Parklücke lassen. Dann legt er den Rückwärtsgang ein und gibt vorsichtig Gas. Der Assistent übernimmt nun das Ein- und Gegenlenken in die Parklücke vollständig. Wird der Mindestabstand am Fahrzeugheck unterschritten, muss der Fahrer Bremsen und den Vorwärtsgang einlegen. Im Anschluss übernimmt wieder das System das Ein- und Gegenlenken und wird dabei durch die vorderen Sensoren unterstützt. Der Fahrer die komplette Zeit im Fahrzeug Gas und Bremse betätigen. Dadurch ist er natürlich auch weiterhin in der Verantwortung und muss Einparkvorgang überwachen und bei Bedarf einzugreifen.

Einparkhilfe mit Ultraschall

Eine Einparkhilfe mit Ultraschall arbeitet mit Ultraschallsensoren, die in den Stoßfängern des Autos verbaut sind. Es gibt Zwei-, Vier- und Sechs-Kanal-Systeme. Somit sind 2, 4 oder 6 Ultraschallsensoren im Stoßfänger eingebaut. Prinzipiell ist das Messergebnis genauer, wenn mehr Ultraschallsensoren einsetzt. Entscheidend für die Anzahl der Sensoren ist die Breite des Fahrzeugs. Damit die Ultraschallsensoren nicht sofort auffallen sind diese in der Regel in Wagenfarbe lackiert. Wie funktionieren Ultraschallsensoren? Die Ultraschallsensoren senden Ultraschallsignale aus und empfangen diese wieder. Die Informationen fließen an ein Steuergerät, welches mit Hilfe der Ultraschallsignallaufzeit die Distanz zwischen Sensor und Hindernis berechnet. Die Geschichte der Einparkhilfe mit Ultraschall 1982 brachte der Fahrzeughersteller Toyota die Mittelklasselimousine Toyota Corona in Japan auf den Markt. Es war das erste Auto mit funktionierender Einparkhilfe mit Ultraschall. Die Einparkhilfe wurde als Back Sonar bezeichnet. Andere Hersteller zogen recht schnell nach und brachten eigene Produkte auf den Markt. Je nach Fahrzeughersteller weicht die Bezeichnung etwas ab. So nennt der VW-Konzern die Einparkhilfe ParkPilot, während es bei Mercedes-Benz PARKTRONIC heißt. Ultraschall voraus Doch nicht nur für das Einparken lässt …