Einparkhilfe-Arten
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Passive Einparkhilfe

Eine Passive Einparkhilfe arbeitet mit Orientierungspunkten am Fahrzeug oder auf dem Parkplatz, welche das Erkennen der Fahrzeugposition, erleichtern. Wenn man an LKW früherer Baujahre zurück denkt, waren häufig an den Enden der vorderen Stoßstange oder Kotfügeln flexible Peilstangen angebracht. Diese Peilstangen konnte der Fahrer als Orientierung nutzen.

Für das Fahrzeugheck war die Situation jedoch schwieriger. Das Ende des LKW konnte der Fahrer aus dem Führerhaus schlecht sehen.

Orientierung am Fahrzeugheck

Doch auch größere PKW aus dem Luxus-Segment waren durch die Größe nach hinten schlecht zu übersehen. Einige Autobauer ließen daher die berühmten Heckflossen in das Design einfließen, welche zusätzlich am Fahrzeugheck als Orientierungspunkte dienen.

Anfang der 90er Jahre baute Mercedes-Benz in die S-Klasse Peilstäbe ein, die im hinteren Kotflügel versenkt waren. Wenn der Rückwärtsgang eingelegt wird, fahren diese Peilstäbe etwa acht Zenntimeter aus dem Kotflügel heraus und boten somit Orientierung nach hinten.

Sicher einparken mit dem Bordsteinfühler

In den 50er Jahren verbauten einige Autobauer Bordsteinfühler, sogenannte Curb Fehler. Die Fühlstäbe standen fünzehn bis dreißig Zentimenter horizontal von den Schwellern vor dem Radkasten ab. Andere Bordsteinfühler ragten fünfunddreißig Zentimeter vom vorderen Ende des vorderen Radkastens schräg nach unten ab. Bei der Berührung des Bordsteins erzeugten diese Bordsteinfühler ein kratzendes Geräusch, wodurch der Fahrer auf den Bordstein aufmerksam gemacht wird.

www.findorama.de

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